{"id":131,"date":"2009-11-17T10:12:32","date_gmt":"2009-11-16T21:12:32","guid":{"rendered":"http:\/\/possekel.net\/nz\/blog\/?p=131"},"modified":"2009-12-20T12:20:42","modified_gmt":"2009-12-19T23:20:42","slug":"rucke-vor-auf-los-auckland","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/possekel.net\/nz\/blog\/?p=131","title":{"rendered":"R\u00fccke vor auf LOS \/ Auckland"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_135\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-135\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-135\" title=\"DSC00499\" src=\"http:\/\/possekel.net\/nz\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/DSC00499-150x150.jpg\" alt=\"H\u00f6hlenst\u00fcrmer\" width=\"150\" height=\"150\" \/><p id=\"caption-attachment-135\" class=\"wp-caption-text\">H\u00f6hlenst\u00fcrmer<\/p><\/div>\n<p>Zu recht ist der ein oder andere \u00fcber das abrupte Ende gestolpert. Nat\u00fcrlich wurde der Eintrag nicht im Schein der immer noch leuchtenden Gl\u00fchw\u00fcrmchen getippt. <!--more-->Wir mussten uns vielmehr nach der beruhigenden Rast unter einem Sternenhimmel aus Gl\u00fchw\u00fcrmchenpupsen noch mal ordentlich ins Zeug legen &#8211; denn wer sich 100 Meter abseilt, muss auch irgendwann wieder 100 Meter nach oben. Und das geht in H\u00f6hlen am besten \u00fcber: Leitern. Und die erste war dann auch gleich 30 Meter hoch. Grob 10 Etagen also. Zum Gl\u00fcck war es arschdunkel. Man sah also nicht, wie weit es noch war. Und damit keiner auf den Gedanken schamloser \u00dcbertreibung kommt, biete ich jedem Zweifler an, mich gern hier zu besuchen. Ich zahl dann die gemeinsame Tour zum nachmessen. Falls der Jahresurlaub schon anderweitig verplant ist, habe ich aber auch noch ein Beweisfoto \ud83d\ude09 (Hinweis: das Foto ist nicht von unserer Tour).<\/p>\n<div id=\"attachment_136\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-136\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-136 \" title=\"Lost World (27)\" src=\"http:\/\/possekel.net\/nz\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/Lost-World-27-199x300.jpg\" alt=\"DIE Leiter\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/possekel.net\/nz\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/Lost-World-27-199x300.jpg 199w, http:\/\/possekel.net\/nz\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/Lost-World-27.jpg 680w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><p id=\"caption-attachment-136\" class=\"wp-caption-text\">DIE Leiter<\/p><\/div>\n<p>Der Wahnsinnsleiter folgten dann noch weitere kleinere und schneller als gedacht waren wir dann wieder in der Gegenwart.<\/p>\n<p>Das wars dann auch &#8211; auf Richtung Auckland!!!<\/p>\n<p>Den Campingplatz f\u00fcr die Nacht hatte diesmal ich ausgesucht. Nat\u00fcrlich ganz objektiv nach dem Bild in der Brosch\u00fcre! Wer denkt denn bei Meerblick schon an Anfahrtswege oder Ausstattung. Hauptsache man hat die 2 Stunden Restsonne noch nen sch\u00f6nen Blick \u00fcbers Meer. Mit diesem Gedanken wurde also ganz demokratisch entschieden. Die Stimme des Fahrers z\u00e4hlte doppelt *fg*. Nachdem die Wogen wieder gegl\u00e4ttet waren, hie\u00df es, mit dem uns zur Verf\u00fcgung stehenden Kartenmaterialien zum Ziel zu finden. Das war so ungef\u00e4hr wie Malen-nach-Zahlen mit der Malerrolle. Es geht, sieht aber schei\u00dfe aus \ud83d\ude09 Runter also von der Autobahn und rauf auf die Nebenstra\u00dfe.<\/p>\n<p>So informativ sich die Neuseel\u00e4nder in manchen dingen geben, die Stra\u00dfenausschilderung ist manchmal recht d\u00fcrftig. Und da ich schon einige Tausend Kilometer Strecke auf Neuseelands Stra\u00dfen hinter mir hatte, machten mich die ersten Meter der bald einsetzenden schmalen Schotterpiste noch nicht stutzig. Erst, als eine Kette die Weiterfahrt versperrte, verschwand die Hemmung, doch zur\u00fcckzufahren. Als Bonus f\u00fcr meinen Starrsinn dann sogar noch r\u00fcckw\u00e4rts. Aber ich hoffe, dass es auch anderen so geht. Bevor ich umdreh, such ich lieber einen anderen Weg. <em>..muss grad an Navigationssysteme denken. &#8218;Route wird neu berechnet!&#8216; Bestimmt auch von einem Mann programmiert \ud83d\ude09<\/em> In diesem Fall half aber wirklich nur zur\u00fcck zum letzten Kreisel und noch mal. Und: mit dem zweiten (Mal) sieht man besser. So war es dann auch. Fortan hangelten wir uns von Ortschaft zu Ortschaft und erreichten rechtzeitig vor Schrankenschluss den Campingplatz. Da ein verl\u00e4ngertes Wochenende anstand und der Platz im Dunstkreis von Auckland liegt, war es entsprechend \u00fcberf\u00fcllt. Das erste Mal auf unserer Reise. Und w\u00e4r\u2019 das nicht schon schwierig genug f\u00fcr mich, so stellte sich doch der Meerblick als Fehlinterpretation der Abbildung heraus. Als Topping, so erfuhren wir dann an der Rezeption, gab es weder Mobilfunkabdeckung noch WLAN. Einzig einen PC mit Modemeinwahl konnten wir benutzen, um die Verabredung mit Moniques Freundin aus Australien f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag zu kl\u00e4ren. Es gibt Tage, da verliert Mann, und es gibt Tage, da gewinnen die Frauen&#8230;<\/p>\n<p>Neuer Tag, neues Gl\u00fcck, auf nach Auckland City. Nachdem wir aus dem Hort der informationstechnischen Ruhe entflohen waren, konnte Monique endlich ihre Freundin anrufen. Diese trafen wir dann zusammen mit einem befreundeten P\u00e4rchen wenig sp\u00e4ter am Hafen. Sie zeigten uns erst ein wenig von Auckland und luden uns zum Abend in Ihr Appartement zum Pizza essen. Die Nacht verbrachten wir dann im Industrieviertel nahe der City. Zum ersten Mal campten wir wild. Hatte mir das urspr\u00fcnglich &#8217;netter&#8216; vorgestellt. Am Strand oder auf einem Grash\u00fcgel inmitten einer Schafherde. In dieser Nacht mussten wir mit dem Blick auf neonbeleuchtete Silos vorlieb nehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu recht ist der ein oder andere \u00fcber das abrupte Ende gestolpert. 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